Neuerungen und Wissenswerte aus dem          Gesundheitswesen

Leonore Zimmermann (München 2005)

 

 

 

 

Fast in jedem Quartal gibt es Änderungen im Gesundheitswesen,

die auch unmittelbar für die Patienten wichtig sind.

Auf dieser Seite informieren wir unsere Patienten 

kurz über wichtige Neuerungen. 

Neue Formulare bei Arbeitsunfähigkeit

> Ab 1. januar 2016 gibt es ein neues Formular der AU-Bescheinigung.

Sie als Versicherter erhalten nun neben dem Arbeitgeber und der Krankenkasse auch einen Exemplar der AU-Bescheinigung für Ihre Unteragen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst ist umgezogen

> Ab 29. Oktober 2015 ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst im St. Josef-Stift Bremen,  Schubertstr., Eingang Notaufnahme zu erreichen.

Straßenbahnlinien Nr. 1, 4, 5 und Bus Nr. 24, Haltestelle St.Joseft-Stift.

Hilfe und Unterstützung im Alter

> Bei Fragen zur Unterstütrzung im Alter und zur Pflege  gibt es ein Bürgertelefon bei der Senatorin für Kinder, Jugend und Frauen.

In Bremen sind 17 Dienstleitungszentren eingerichtet.

Diese Zentren beraten Sie z.B. in Fragen zur Pflegeversicherung, zur Nachbarschaftshilfe, zur Betreuung demenzkranker Angehöriger und erledigen auch Schriftliches. 

 

Unter www.soziales.bremen.de/info/pflege erfahren Sie mehr.

 

Das Bürgertelefon erreichen Sie unter der Telefonnummer (0421) 115 .

 

Elektronische Gesundheitskarte  ab 01/2015

> Ab 01. Januar 2015 können Sie nur noch mit der neuen elektronischen Krankenversichertenkarte (mit Bild) die Leistungen der Krankenkassen bei einem Arzt, Psychotherapeuten oder Zahnarzt in Anspruch nehmen.

Die alte Versichertenkarte ist nicht mehr gültig.

Bei Patienten ohne gültige Versicherungskarte ist der Arzt  v e r p f l i c h t e t

eine Privatrechnung und ggf. ein Privatrezept auszustellen. 

Juli 2014  "Aut-idem" - Kreuz auf Kassenrezepten

Auf Kassenrezepten darf das Felder "Aut idem" vor einem Medikament nur noch in  medizinisch begründeten  E i n z e l f ä l l e n  (z.B. bei nachgewiesenen allergischen Reaktionen oder anderen Unverträglichkeiten wirkstoffgleicher Medikamente) vom Arzt gesetzt werden.

So kann es sein, dass sie nicht mehr das Ihnen bisher bekannte Medikament erhalten und die Apotheke Ihnen ein wirkstoff- und wirkgleiches Medikament eines anderen Hersteller aushändigt.

Ihre Krankenkasse hat mit bestimmten Herstellerfirmen Rabattverträge und die Apotheken müssen Präparate dieser Firmen herausgeben.

Zum Trost: Es wirkt bei einem Präparat weder der Namen noch der Preis, noch ist das eine Präparat "besser" als das andere.

Teststreifen für Diabetiker

 

Ab Oktober 2011 dürfen für Diabetiker (die nicht mit Insulin behandelt werden) keine Harn- oder Blutzucker-Teststreifen mehr auf einem Kassenrezept verordnet werden.

(Ausnahmen: Bei Ersteinstellung eines Diabetes, bei Therapieumstellung oder bei instabiler Stoffwechsellage können bis zu 50 Teststreifen je Behandlungssituation verordnet werden.)

 

Insulinpflichtige Diabetiger erhalten ab 2012 auf Kassenrezept nur noch sogen."generische Blutzucker-Teststreifen", d.h. es dürfen keine Produktnamen mehr vom Arzt auf das Rezept geschrieben werden.

Die Apotheken beraten Sie, ob Ihr bisheriges Blutzucker-Messegrät in der Liste der Geräte verzeicnet ist, für die die Krankenkassen die Teststreifen bezahlen. 

Einwilligung zu Berichtsübermittlung an den Hausarzt

 

Suchen Sie einen Gebietsarzt (z.B. einen Orthopäden) mit Überweisungsschein auf - (dies ist notwendig damit der Hausarzt einen Bericht über die Untersuchungen bekommt und die Ärzte zusammenarbeiten können) - müssen Sie seit kurzem diesem Gebietsarzt schriftlich die Einwilligung zur Übermittlung eines Befundberichtes an den Hausarzt geben.